1. Dezember

Am ersten Dezember machen wir das erste Türchen des Adventskalenders auf.

In der Adventszeit, der „staaden Zeit“, sind viele Bräuche entstanden. 

Bräuche bleiben lebendig, wenn sie gepflegt werden!

– Ein Brauch darf keinen Schaden anrichten an Mensch, Natur  und Vieh!

– Ein Brauch hat nichts mit Geldverdienen zu tun!

 

Ein paar Beispiele:

Adventskranz binden, Plätzchen und Lebkuchen backen, Adventskalender öffnen, Barbarazweige ins Wasser stellen, der Nikolaus kommt, Lucienumzüge, Klöpfeln gehen, Frauen- und Kindltragen, Krippen aufstellen, Weihnachtslieder singen, Weihnachtsfeiern abhalten, Christbaum schmücken, Weihnachts- und Christkindlmärkte, Sterne basteln.

Was macht ihr? Schickt Bilder als Kommentare auf Facebook und Instagram!

 

Beispiel: Der Adventskranz

 

Entstehung: Anfang des 19. Jahrhunderts hat Johann Wichern aus Hamburg (Begründer der Inneren Mission) vor Weihnachten einen Kranz mit 24 Kerzen als Kronleuchter in einem Waisenhaus aufhängen lassen. So konnten die Kinder sehen und mitzählen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten waren. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre der Adventskranz mit 4 Kerzen.

Symbolik: Der Kranz ist ein heidnisches Symbol. Kränze, so der Glaube – bringen Segen und wehren Unglück ab.

Sie symbolisieren das Immerwährende, Quasi ohne Ende. Die 4 Kerzen bezeichnen die 4 Adventssonntage. Die Farbe der Kerzen am Adventkranz in der Kirche ist lila. Die Farbe lila setzt sich zusammen aus den Farben rot und blau. Die Farbe rot steht für Wärme, Liebe, Kraft und Erneuerung, die Farbe blau symbolisiert den Himmel.

Den Adventkranz, den wir zu Hause aufstellen, schmücken wir üblicherweise mit roten Kerzen, er ist aber auch modischen Tendenzen unterworfen.