Der Festtag der Hl. Barbara! Viel Brauchtum rankt sich um diesen Tag.

Sie ist Patronin der Bergleute. Für diese ist der Barbaratag noch immer ein Feiertag, an dem man in die Kirche geht. Früher ging man mit dem Pfarrer zum Bergwerkstollen, stellte eine Kerze rein und lies diese segnen, damit kein Unglück geschehe. Der Werksbesitzer gab den Bergmännern als Belohnung zusätzlich einen Bergwerkspfennig.

Es werden Kirschbaum, Apfelzweige oder Forsythienzweige geschnitten und in eine Vase gegeben. Heiratswillige Mädchen hängen an jeden Zweig ein Bändchen, auf das sie die Namen potenzieller Ehemänner schreiben. Die Zweige sollen bis zum Weihnachtsabend ausgetrieben haben und blühen. Der Name, der am zuerst erblühten Zweig hängt, soll der Name des zukünftigen Ehemannes sein.

 

 

 

Am Barbaratag werden die ersten Früchte-/Hutzelbrote gebacken. Die Stiele der Hutzeln (Dörrobst) soll man im Mist vergraben. Sie sollen im neuen Jahr für eine reiche Obsternte sorgen.

 

Um den Namenstag zu feiern, wird der Barbarakuchen gebacken.

Rezept für einen Barbarakuchen:

Zutaten:

200 g Butter, 150 g Mehl, 100 g Stärkemehl, 4 Eier, 1 P. Vanillezucker, ½ TL Backpulver, 200 g Zucker, Zitronenschale

Durchführung:

Butter schaumig schlagen, Zucker und Eier abwechselnd dazugeben. Zitronenschale unterrühren. Mehl, Stärkemehl, Vanillezucker und Backpulver mischen und esslöffelweise unterrühren. In eine gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Kastenform geben und bei 160 Grad (Heißluft) ca. 45 – 60 Minuten backen.

Nach dem Backen mit Schokoladenglasur überziehen.