Vorstand

Vereinsvorstand

Der 1. Vorstand eines Vereins ist für zahlreiche Aufgaben verantwortlich.

Was macht einen Vorstand aus?

– Dass Menschen gut miteinander auskommen, sich schätzen und respektieren einerseits – Beziehungsebene
– und sich andererseits an Aufgaben und Ideen orientieren, die den Verein voranbringen – Inhaltsebene

Persönliche Eigenschaften des Vorstands:

· Identifiziert sich mit den Zielen und Aufgaben des Vereins
· Hat Führungs- und Organisationstalent
· Kann strategisch denken
· Ist offen für Neues
· Kann motivieren und delegieren
· Ist entscheidungsfreudig
· Bewahrt Gesamtsicht

Aufgaben des Vorstands
  • Führung des Vereins (lenken und planen)
  • Aktives Motivieren der Mitglieder insbesondere der Ausschussmitglieder
  • Vertretung des Vereins nach außen, Veranstaltungen von Politik, Gau, Kirche, anderen Vereinen, etc. besuchen
  • Kollegiales Zusammenarbeiten
  • Die Zukunft des Vereines stets im Blick
  • Gutes Altes bewahren, aber neuem gegenüber aufgeschlossen sein, z.B. Änderungen der Sachgebiete, Neue Medien, etc., neue Ideen und Menschen müssen in den Verein Eingang finden können
  • Vorbereitung und Leitung von:
  • Vereinsversammlung
  • Sitzungen des Vorstandes und des Ausschusses
  • Überwachung und Durchführung der Vereinsversammlungs- und Vorstandsbeschlüsse
  • Der rechtliche Rahmen muss eingehalten werden.
  • Selbst gesetzte Werte und Leitbilder müssen mit Leben erfüllt sein.
  • Die Vereinsziele müssen immer wieder überprüft werden,
  • Der Vorstand muss selbst die Werte des Vereins glaubwürdig repräsentieren.
  • Der Vorstand sollte transparent handeln und entscheiden und gegenüber Anregung und Kritik offen sein.
  • Für Verantwortungsgremien im Verein gilt: Jeder muss nicht alles können. Die Mischung macht’s. Menschen müssen nicht nur gut miteinander auskommen. Am besten sollten sie sich gegenseitig beflügeln, in Persönlichkeit und in ihren unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzen.
  • Menschen im Verein sollen ihre Talente gewinnbringend einsetzen können. Dazu müssen sie die entsprechende Möglichkeit erhalten.
Aufgaben weitergeben

Eine sinnvolle Verteilung der Vereinsaufgaben auf viele Schultern stärkt die Motivation der anderen Vorstände und Mitglieder und fördert die Bindung an den Verein.

Verantwortliche Personen in einem Verein müssen vieles leisten. Eine Person alleine kann das selten stemmen, es muss Teamgeist dazukommen. Eine effektive Arbeits- und Aufgabenteilung wird dabei immer wichtiger, weil Menschen mit ihrer Freizeit sorgfältig umgehen.

Rollen, die in einem Vorstand idealerweise vorhanden sein sollten:

Koordinator/in: jemand, der die Zusammenarbeit zwischen Menschen initiieren kann

Wächter/in: jemand, der aufpasst, dass alles in ordentlichen Bahnen verläuft

Regisseur/in: jemand, der die Rollen verteilt und das Spiel überwacht

Mentor/in: jemand, der andere begleitet  und unterstützt

Erfinder/in: jemand, der neue Horizonte erschließt

Makler/in: jemand, der unterschiedliche Interessen ausgleichen und Konflikte moderieren kann

Gaufest

PowerPoint: Wir machen ein Gaufest! Erste Schritte zur Planung eines Gaufestes

Jugend

Jugendleiter

Ein Jugendleiter ist Vorbild!

Dazu gehört:

  • passende Kleidung
  • Pünktlichkeit – kommt als erster, geht als letzter

Eigenschaften des Jugendleiters:

  • einfühlsam/ verständnisvoll
  • ideenreich
  • Führungskraft 
  • Multitalent
  • Bereitschaft zu Weiterbildung

Aufgaben des Jugendleiters:

  • Schnittstelle zwischen Vorstand und Jugend
  • Ansprechpartner für die Eltern
  • Ansprechpartner für Kindergärten und Schulen
  • Auftritte organisieren (z.B. Altenheim, Maibaum aufstellen,…)
  • Interessenvertretung
  • mehr Jugendvertreter als Jugendleiter
Jugendarbeit

Regelmäßig interessante Proben gestalten:

  • verschiedene Tänze
  • neue Tänze

Freizeitmaßnahmen für die Jugendlichen gestalten:

  • Basteln
  • Theater spielen
  • Musizieren
  • Singen
  • Brauchtum pflegen
  • am Ferienprogramm teilnehmen und aktiv mitgestalten

Weitere Aufgaben in der Jugendarbeit:

  • Werbung in Schulen und Kindergärten
  • Kreis- und Stadtjugendringsitzungen besuchen (wichtig für öffentliche Präsenz)
  • Termine mit Trachtenwart organisieren
  • kleine Geschenke für besondere Anlässe (z.B. Kommunion, Firmung,…)
Jugendaktionen

Zeltlager

Jugendbildungsmaßnahmen (zB.Trachtenkulturzentrum Holzhausen, Further Drachenstich, Hochseilgarten,…)

Jugend/Kinderausflüge

Eisessen

Schlittenfahren

Volkstänze besuchen

Nikolausfeier

Faschingsfeier

Faschingsumzug

Ostereier suchen

Jugendausflug auf Hütte

Martinskipfe, Rübengeister

Wanderungen

Palmbuschen binden

Radlausflug

Kräuterbuschen binden

Adventskranz binden

Sternstundensterne basteln

Kino gehen

Christkindlmarkt gehen

Kegeln 

Schlauchbootfahren

Nachfolger suchen

Frühzeitig auf die Suche gehen

geeignete Personen

interessierte Personen nicht übergehen

Arbeit positiv darstellen

Fortbildungen organisieren (z.B. Grundschulung, Erste Hilfe, => Juleica)

richtige Vorstellung des Nachfolgers

Einarbeitungszeit, Jugendleiterpraktikum

in Entscheidungen mit einbinden

Verantwortung in der Probe übertragen

Schuhplatteln

Vorplattler & Dirndlvertreterin

Ein Vorplattler und eine Dirndlvertereterin sind Vorbilder im Verein!

Was macht einen Vorplattler/Dirndlvertreterin aus: …

  • „Führungskraft der Vereinsgruppe“
  • Passende Kleidung
  • Pünktlichkeit – kommt als erster, geht als letzter
  • Einfühlsam/Verständnisvoll
  • Ideenreich

Aufgaben sind: 

  • Vereinsgruppe erstellen und zusammenhalten
  • Neue Ideen umsetzen
  • Auftritte Organisieren
  • Ansprechpartner
  • Jugendarbeit begleiten
  • Termine im Verein und Gau wahrnehmen, bzw. Vertreter schicken
Gaugruppe

Die besten Deandl und Buam des alljährlichen Wertungsplattelns bilden die Gaugruppe des Donaugau.

In der Gaugruppe zu sein heißt:

  • Vorbild und Repräsentant vom eigenen Gau
  • Hinter der Trachtensache stehen
  • Freude am Brauchtum
  • Ehrgeiz, Motivation und Teamfähigkeit
  • Proben und Auftritte wahrnehmen
  • Gemeinsame Aktivitäten (Gaufeste besuchen, Gaugruppenausflüge,…)
  • uvm…
Probengestaltung

Die perfekte Probengestaltung aus Sicht eines Vorplattlers/Jugendleiters

  • Vorbereitung für die Probe (was wird gemacht, Musik, was ist mein Ziel, etc.)
  • Vorplattler / Jugendleiter sind mind. 10 Minuten vor Beginn anwesend
  • Pünktlicher Beginn, Vorplattler/Jugendleiter bestimmen wann es los geht
  • Begrüßung – freundlich J – Neulinge vorstellen
  • Gemeinsamer Tanz zum Aufwärmen bei dem jeder mitmachen kann & soll, z.B. Auftanz, Mühlradl, Gauschlag …
  • Auf ein gemeinsames Ziel hin proben, z.B. Gaufest, Oide Wies’n, Grüne Woche, …
  • Passende Kleidung (Vorplattler als Vorbild!)
  • Drehübungen / Plattler einzeln oder in kleinen Gruppen
  • Start mit bekannten Tänzen oder Plattler
  • Partnertausch z.B. mit Wechseltänzen wie Sternpolka, …
  • Neu erlernen und/oder Vertiefung eines Tanzes
  • Terminabsprachen vor der Pause (wer ist wo da -> Liste führen)
  • Wichtige Infos und Termine von Vorplattlerproben, Vortänzerschulungen, … an meine Mitglieder weitergeben
  • Pausen (5 Minuten)
  • Tänze nach Wunsch
  • Spiele
  • Wiederholung von bereits erlernten Tänzen -> üben bis perfekt
  • Rückmeldung / Ausblick / Verabschiedung
  • Gemütliches Beisammensein

Ergebnisse erarbeitet in Gruppen an der Vorplattlerschulung am 09.09.2017

Vorlagen

 

Brauchtum, Mundart, Laienspiel

Volkstanz

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Volksmusik

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Öffentlichkeitsarbeit

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Tracht

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